Kaninchen 2020

Der Preis
Das ‹Kaninchen› ergänzt die traditionsreichen Hasen und hebt ein gebautes Erstlingswerk auf den Schild. Die Immobilienentwicklerin und Totalunternehmung Senn aus St. Gallen stiftet den Förderpreis für junge Architektur. Die Preisträgerin erhält eine Trophäe – das Kaninchen in Blau von Max Grütter – und eine Laudatio als Schlusspunkt der Preisfeier im Museum für Gestaltung Zürich. Sie bekommt einen Platz bei der dortigen Präsentation sowie auf hochparterre.ch und in der gedruckten Dezemberausgabe. Nebst Lob und Ehre erhält sie ausserdem einen Scheck über 10’000 Franken.

Die Kandidaten
Ob Bar oder Schule, Ladenlokal oder Bürohaus, ob Postauto-Haltestelle oder Gemeindesaal, umgebautes Elternhaus oder Investorenneubau: Der Erstling ist das erste Werk, das ein Einzelner oder eine Gruppe selbst- und eigenständig geplant und in der Schweiz realisiert hat. Selbstständig meint im eigenen Büro und nicht als Angestellte, eigenständig, dass sie mindestens 50 Leistungsprozente gemäss SIA 102 erbrachten. Der Erstling war frühestens im Jahr 2019 fertig oder wird spätestens im Juni 2020 fertig gestellt sein. Auch die Jury nominiert Kandidaten.

Die Bewerbung
Die Eingabe muss am 15. Juni 2020 bei kaninchen@hochparterre.ch sein, als PDF oder Download-Link, auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rumantsch Grischun. Zur Eingabe zählt erstens ein Begleitbrief, in dem die Einreichenden erklären, dass das Werk ein Erstling gemäss obiger Definition ist. Zur Eingabe zählt zweitens ein Deckblatt, das ein grosse Bild des Werks mit den wichtigsten Angaben enthält (Bauherrin, Verfahren, Beteiligte, Kosten BKP 1-9, Datum Fertigstellung). Es enthält ausserdem Angaben zu den Einreichenden (Namen, Büroadresse, Telefon, Mail, Website, Art und Jahrgang des Abschlusses) und einen Kontakt zur Bauherrin. Zur Eingabe zählen drittens 2-4 Seiten A3, die das Projekt mit kurzem Text, Bildern und Plänen vorstellen. Es gibt keine Layout-Vorgaben. Weitere Unterlagen, beispielsweise Modelle, sind nicht zugelassen. Die Eingaben werden nicht zurückgeschickt. Hochparterre und das Museum für Gestaltung Zürich dürfen sämtliche Elemente der Eingabe kostenfrei publizieren und präsentieren.

Das Verfahren
Die Jurierung findet in zwei Etappen statt. In einer ersten Stufe wählt die Jury aus den Eingaben drei bis fünf Projekte und besucht sie vor Ort. In der zweiten Runde vergibt sie das ‹Kaninchen 2020› und eine Reihe Anerkennungen. Das Urteil der Jury gilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Die Jury
Die Jury besteht 2020 aus:
– Céline Guibat, Architektin, Mijong Architecture Design, Sion
– Martin Hofer, Immobilienexperte und Architekt, Gockhausen
– Corinna Menn, Architektin, Chur und Zürich
– Johannes Senn, Unternehmer, St. Gallen
– Palle Petersen, Redaktor Hochparterre (Leitung)

Die Termine
15. Juni 2020: Abgabeschluss
23. Juni 2020: Erste Juryrunde
Mitte Juli 2020: Projektbesuche
Anfang September 2020: Zweite Juryrunde
1. Dezember 2020: Preisverleihung


Aufgrund der aktuellen Situation findet die Preisverleihung dieses Jahr nur für geladene Gäste statt. Der Anlass wird aber live übertragen unter www.hochparterre.ch/livestream.

Alle weiteren Infos finden Sie unter www.hochparterre.ch/diebesten.