Veranstaltungen Das Kaninchen für den Besten

Das Kaninchen für den Besten

Hochparterre feiert jeweils im Dezember die «Besten» in Architektur, Design und Landschaft mit einer Jahresrückschau samt Fest, Trophäen, Präsentation im Museum für Gestaltung Zürich und Auftritt in Hochparterre 12 und Hochparterre.ch. Neu ergänzt das «Kaninchen» als vierte Kategorie die traditionsreichen Hasen der «Besten». Der Preis hebt ein Erstlingswerk in Architektur auf den Schild. Gestiftet wird dieser Förderpreis für junge Architektur von der Firma Senn, Immobilienentwicklung und Totalunternehmung, St.Gallen. Die Preisträgerin erhält eine Trophäe – das Kaninchen in Blau von Max Grütter, eine Laudatio als Schlusspunkt der Preisverleihung, einen Auftritt in der Präsentation des Museums für Gestaltung, einen Auftritt in Hochparterre 12 und Platz in Hochparterre.ch – und sie erhält einen Scheck von CHF 10’000.-.

Das Verfahren
Eingereicht werden können Erstlinge in Architektur aller Art. Von der umgebauten Bar bis zum neuen Hotel, vom umgebauten Ladenlokal bis zum Geschäftshaus, von der Postauto-Haltestelle bis zum Gemeindehaus, vom Umbau des Elternhauses bis zum Neubau eines Investors oder vom Kindergarten bis zum Schulhaus. Der Erstling ist das erste Werk, das ein Einzelner oder eine Gruppe selbst- und eigenständig geplant und in der Schweiz realisiert hat. Selbstständig meint im eigenen Büro und nicht als Angestellte, eigenständig, dass mindestens 50 Leistungsprozente gemäss SIA 102 erbracht worden sind. Der Erstling war frühestens im Jahr 2018 fertig oder wird spätestens im Juni 2019 fertig gestellt sein. Auch die Jury nominiert Kandidaten.

In einer ersten Stufe wird die Jury aus allen eingereichten Dossiers drei bis fünf Eingaben ausgewählen. Diese besucht sie vor Ort. Und vergibt in der zweiten Runde das «Kaninchen 2019» und eine Reihe Anerkennungen, die in Hochparterre 12 und auf Hochparterre.ch dokumentiert werden. Das Urteil der Jury gilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Eingaben werden nicht zurückgeschickt.

Die Jury 2019
Annette Gigon, Architektin, Gigon Guyer Architekten, Zürich
Corinna Menn, Architektin, Chur und Zürich
Martin Hofer, Immobilienexperte und Architekt, Gockhausen
Johannes Senn, Unternehmer, Senn Immobilienentwicklung, St. Gallen
Leitung: Köbi Gantenbein, Hochparterres Chefredaktor
Organisation: Anna Raymann, Hochparterre

Die Form der Eingabe
Der Erstling wird auf 2–4 Blättern A3 und einem Deckblatt vorgestellt. Es gibt keine Layout-Vorgaben. Weitere Unterlagen (Modelle o. ä.) sind nicht zugelassen. Auf dem Deckblatt ein grosses Bild des Erstlings. Da stehen auch die Angaben zum Projekt: Auftraggeberin/Bauherr, Verfahren, weitere wichtige Beteiligte, Kosten (BKP 1-9), Zeitraum Und alle Angaben zur Einreicherin/ Verfasserin: Namen, Büroadresse, Telefon und E-Mail, Website, Art und Jahrgang des Abschlusses oder der Abschlüsse. Kontakt Bauherrschaft. Auf zwei Seiten A3 wird das Projekt mit dem nötigen Bild- und Planmaterial (Situation, Grundrisse und Schnitte) und einem kurzen Text vorgestellt. Zur Eingabe gehört ein Begleitbrief, in dem der Einreicher erklärt, dass das eingegebene Werk ein Erstling ist und selbst- und eigenständig (s. oben) erbracht wurde. Alle Elemente der Eingabe können von Hochparterre und dem Museum für Gestaltung kostenfrei für die Publikationen und die Präsentation verwendet werden.

Die Preisverleihung 
Die Preisverleihung findet am Dienstag, 3. Dezember 2019 im Rahmen von ‹Die Besten 2019› im Museum für Gestaltung statt.  Die Preisträger werden zudem in der Dezemberausgabe der Zeitschrift Hochparterre und auf dem Nachrichtenportal Hochparterre.ch präsentiert.