Veranstaltungen Wettbewerbsquartett

Wettbewerbsquartett

Über historisierende Fassaden kann man unterschiedlicher Meinung sein. Dass das Aussen etwas vorgaukelt, das dahinter gar nicht zu finden ist, ist ein gewissermassen notwendiges Charakteristikum historistischer Architektur. Allerdings ist es mit der Wahrheit der Konstruktion auch andernorts nicht weit her, und je nach Perspektive wird aus dem ethischen Problem unversehens eine ästhetische Qualität. Wirklich? Das diskutieren wir am Wettbewerb für einen Neubau der Baugenossenschaft Wiedikon in Zürich, den Zimmermann Sutter gewonnen haben.
 

Im Studienauftrag für die Zentrumsentwicklung in Hombrechtikon waren es die Gemeindevertreter, die sich nicht im historisierenden Projekt von raumfindung wiedererkannten. Gewonnen hat darum der klassisch moderne Vorschlag von Hauenstein La Roche Schedler. Der Umgang mit den Wünschen der Bauherrschaft könnte sich vielerorts noch verbessern.
 

Bei schwierigen Programmen und bei engen Verhältnisse kann nur den Wettbewerb gewinnen, wer einen klaren methodischen Entwurfsansatz verfolgt. Dass durchaus auch gute Architektur entstehen kann, wenn man nicht figurativ entwirft, zeigen uns Graber Pulver mit dem Siegerprojekt für das regionale Pflegezentrum in Baden.
 
Es diskutieren
Pascale Guignard, Architektin mit Biss
Peter Ess, Bauherrenüberzeuger
Ivo Bösch, Wettbewerbsberichterstatter
Gast: Lisa Ehrensperger, Wettbewerbsprofi
 
Sie bringen die Wettbewerbe mit
Ersatzneubau Kolonie 3 der Baugenossenschaft Wiedikon, Zürich
Zentrumsentwicklung, Hombrechtikon
Regionales Pflegezentrum, Baden

Mit freundlicher Unterstützung von Eternit.